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REINOLD LOUIS

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Wissen das man kaufen kann

Mit diesem Slogan warb der Buchhandel vor einigen Jahren - und ich habe so manche hart verdiente Mark dorthin getragen, um mehr zu wissen ...
Dass ich irgendwann auch einmal in den Regalen der Buchandlungen und in den Schallplattenläden vertreten sein würde, habe ich mir damals nicht träumen lassen. Oder habe ich doch davon geträumt? Wahrscheinlich ja!

Ich habe viel gelesen ...

Als Kind habe ich sehr viel gelesen: die Nonni-Bücher des Isländers John Svensson (der übrigens in Köln gestorben ist und auf Melaten seine Ruhestätte hat), natürlich Karl May und später die Groschenhefte Tom Prox, Billy Jenkins (liegt ebenfalls auf Melaten), dann Akim, Sigurd, ab und zu mal Micky Maus und nicht zu vergessen Jerry Cotton ... Dann folgte anspruchsvolleres: alljährlich "Das neue Universum", "Kosmos" und erste Versuche, einen Zugang zur Literatur zu finden: "Die Leute von Payton Place" beschäftigten damals nicht nur meine Phantasien.

... und Musik gehört

Das Töchterchen unserer Nachbarn im Untergeschoß erhielt zur ersten Hl. Kommunion einen Schallplattenspieler. Leider aber nur eine einzige Schallplatte. Und die lief in der Woche an jedem Nachmittag und Sonntags den ganzen Tag: "Am weißen Strand von Sörabaya erklingt das Lied vom roten Mond, erhör mich Königin Maya ..." Irgendwer erbarmte sich des Mädchens und fortan führte uns Freddy tagtäglich durch den "brennend heißen Wüstensand" und ließ uns wissen, dass er "Heinmweh" hatte.
Und dann kamen Bill Haley mit "Tutti Frutti". die Platters mit "Only you" und vor dem Kino standen wir Schlange, um Marlon Brando in "Die Saat der Gewalt" und James Dean in "Jenseits von Eden" zu sehen.

Harte Arbeit für eigenes Geld

Für die Bäckerei Stiewe in Bickendorf habe ich morgens Brötchen ausgefahren und im Astoria-Theater direkt nebenan an jedem Montagabend und Donnerstagabend die Schaukästen für die neuen Filme dekoriert und das große Leinentransparent mit der Filmwerbung auf das Holzgestell aufgezogen und zur Venloerstraße hin aufgehangen.
5 Mark fürs Brötchenausfahren, 5 Mark und vier Freikarten fürs Kino- das war der "Wochenlohn" für harte Schülerarbeit. Und wenn der nicht reichte, dann fuhr ich Wäsche für eine Reinigung aus.

Hier ist der nächste Weg zu den Büchern aus meiner "Feder"!